Checkliste für hybride Meetings und Workshops

„(Fast) alles ist hybrid möglich.“ Dabei bleibe ich, und die Klammer gehört dazu.

Die Technik ist der kleinste Teil: ein Konferenzmikrofon, eine Kamera auf die Gruppe, zur Not ein Handy auf dem Stativ. Mehr Arbeit macht die Moderation, damit alle Zugeschalteten zu Wort kommen.

Die Liste geht einen Termin von der Vorbereitung bis zum Alltag danach durch.

Stand: , online unter www.sarah-werther.de/themen/hybride-zusammenarbeit/checkliste

Vorher

Technik und Rollen klärt ihr, bevor die Ersten da sind.

  • Fast alles geht hybrid, aber nicht alles. Mehrtägige Strategiearbeit braucht manchmal alle in einem Raum.

  • Im Raum hören sich alle. Online hört man nur, was das Mikrofon aufnimmt.

  • Wer zugeschaltet ist, sieht dann, wer spricht und wie der Raum reagiert.

  • Wie gut der Raum zu verstehen ist, merkt man nur am anderen Ende.

  • Wer moderiert, hat im Raum genug zu tun. Ohne diese Rolle geht unter, wer sich online meldet.

  • Ein Flipchart im Raum ist für die Kamera meist zu weit weg. Ein gemeinsames digitales Board sehen alle gleich.

Während

Im Termin entscheidet die Moderation, ob der Online-Teil mitarbeitet oder nur zuschaut.

  • So war jede Stimme einmal zu hören, auch die aus dem Lautsprecher.

  • Wer zugeschaltet ist, sieht kaum, wann im Raum eine Lücke zum Reden entsteht.

  • Das übernimmt die Person, die für den Online-Teil zuständig ist. Im Raum sieht es sonst niemand.

  • Seitengespräche am Tisch kommen online als Rauschen an.

  • Wer online nur zuhört, liest bald nebenher E-Mails.

Danach

Ein hybrider Termin ist erst vorbei, wenn alle dieselben Ergebnisse haben. Danach kommt der Alltag, und auch der braucht Absprachen.

  • Schlechten Ton oder eine übersehene Meldung bemerkt im Raum oft niemand.

  • Wer online war, hat die Wand im Raum nur durch die Kamera gesehen.

  • Wo hybrid an seine Grenze kommt, ist für alle anders. Eine Vereinbarung im Team hilft mehr als eine Quote für Bürotage.

  • Als ich vier Monate von La Palma aus gearbeitet habe, brauchte die Motivation am Anfang aktive Arbeit, etwa Check-ins mit Kolleg:innen.

Wenn ihr ein hybrides Format plant

Euren Fall schauen wir uns gern im Kennenlerngespräch an.